Im 17. Jahrhundert in Frankreich entdeckt, gehört die Krawatte heute zum stilsicheren Auftreten bei Vorstellungsgesprächen, Business Meetings, Empfängen, Bällen, Diner und findet auch immer mehr Gefallen im Freizeitbereich. 

Mit Tüchern um den Hals gebunden, um sich vor dem rauhen Klima zu schützen, marschierten kroatische Söldner in Frankreich ein. Die Franzosen fanden Gefallen hieran und nannten sie nach dem kroatischen "croatta", cravates. 
Besonders Ludwig XIV hatte ein Faible für Krawatten und leistete sich deshalb den Luxus eines persönlichen "cravatiers", der ihm jeden Morgen eine Auswahl an Krawatten auf einem Tablett präsentieren mußte.
Seitdem hat das schmale Stück Stoff viele Veränderungen bezüglich Länge, Breite, Muster, Farben und Stoffwahl durchlebt. 
Mittlerweile, nach einem Ausflug über Leder, Comic oder Hobbykrawatten, greift man heute wieder vermehrt auf klassische Ausführungen zurück.
Elegante Materialien wie feine Seide, Satin oder Baumwolle dominieren.

"Der Mann ist soviel wert wie seine Krawatte - das ist er selbst, durch sie verhüllt er sein Wesen, in ihr manifestiert sich sein Geist."

Honoré de Balzac ( 1799-1850), französischer  Schriftsteller